Erneuerung NVIS Zulassung Airbus H145

Durch den Einbau neuer taktischer Funkgeräte in vier verschiedene Hubschrauber war eine neue NVIS Zulassung erforderlich. Zwei Ingenieure der SPAES waren für die Tests beim Kunden vor Ort.

Für die Kommunikation zwischen den Piloten und den Rettungskräften am Boden wurden taktische Funkgeräte in die Hubschrauber des Kunden nachgerüstet. Mit dem Umbau erlosch die bestehende NVIS Zulassung der vier Hubschrauber unter anderem des Typs H145. Für die neue Zulassung führte SPAES die dafür erforderlichen Bodentests im kundeneigenen Hangar durch.

Bei den Tests wurde die Tages- und Nachtlesbarkeit überprüft. Hierbei wird die Lichtquellenstärke der Avionik im Cockpit mit angeschalteten NVIS Brillen untersucht. Um eine Zulassung zu erhalten ist es wichtig, dass die elektronischen Komponenten beim Einsatz der NVIS Brillen den Piloten in seiner Sicht nicht blenden und keine Reflektion verursachen. Alle Geräte müssen bei unterschiedlichen Lichtstärkenverhältnissen lesbar sein. Als Testinstrumente werden ein Luxmeter und eine Tri-bar Chart eingesetzt. Während des Tests wird der Hangar vollständig verdunkelt.

„Um unter realistischen Bedingungen testen zu können werden die Tests nachts durchgeführt. Ein vollständiges Verdunkeln des Hangars ist aufgrund von bestehenden Lichtlecks nur schwer möglich.“ erklärt Joachim Schanz, Geschäftsführer der SPAES.

Alle vier Tests an den Hubschraubern konnten erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden.

„Aufgrund der Überprüfung und der neuen NVIS Zulassung ist sichergestellt, dass es zu keinen Einschränkungen bei der Verwendung der Nachtsichtbrillen kommt.“ kommentiert Joachim Kies, Leiter operatives Geschäft, abschließend das Projekt.

Nach Durchführung der Tests wurde ein Minor Change durch die SPAES ausgestellt.